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Überlegungen

Seit dem frühen Mittelalter wurden für den Transport von Gütern zweirädrige Karren benutzt. Sie bleiben bis zum 13. Jahrhundert das beliebteste Transportmittel.

Für den Einsatz von vierrädrigen Wagen war der Drehschemel die Voraussetzung. Seine Benutzung lässt sich für das frühe 12. Jahrhundert nachweisen.  Im 11. Jahrhundert wurde der Ortscheid erfunden, ein Hebel, der in der Mitte drehbar an der Fuhre hing und an dessen beiden Enden die Zuggurte befestigt waren.

Aus dem 13. Jahrhundert stammt die älteste mir bekannte Nennung des Namens "Weinstraße (der Kätzeroder Weinstraße an der Fränkischen Pforte)  Gab es bis dato keine Unterschiede bei der Befahrbrkeit der Verkehrswege, weil die zweirärigen Karren alle vorhanden mehr oder weniger problemlos befahren konnten? Mussten die Verkehrswege  für die vierrädrigen Fuhrwerke andere Merkmale aufweisen?